Schokolade, die pharmazeutische Bezeichnung ist "Pasta Theobromae" ist ein Gemisch aus Kakaomasse, Zucker, Gewürzen und anderen Zusätzen. Sie wurde in früherer Zeit vor allem über Apotheken verbreitet, die sie selbst zu verschiedenen medizinischen Zwecken herstellten. Mitunter wurde Schokolade hier auch mit Arzneistoffen angereichert, um bestimmte Wirkungen zu erzielen (Abführschokolade, Eisenschokolade, Chininschokolade). Heute sind diese Anwendungen überholt.
Medizinisch betrachtet müsste man die Schokolade wohl am ehesten in die Gruppe der milden "Psychopharmaka" einordnen. Ihre Anwendungsgebiete sind sehr vielfältig. Weit verbreitet ist die Verwendung als Psychostimulans, bei akuten Anfällen von Niedergeschlagenheit und Müdigkeit. Auch eine mild aphrodisierende Wirkung wird gelegentlich beobachtet.
Quelle: www.mdr.de
